SAMAG: Vierspindliges horizontales Bearbeitungszentrum

08. Juni 2012 - Saalfeld Die SAMAG Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH stellt auf der diesjährigen AMB das vierspindlige Bearbeitungszentrum MFZ 4-4W aus. Durch die besondere Steifigkeit der gesamten Maschine ist die Zerspanung nicht nur von Aluminium, sondern auch von Stahl- und Gussteilen problemlos möglich. Während der Messe wird eine Stahlbearbeitung gezeigt.

Das vierspindlige Bearbeitungszentrum MFZ 4-4W von Samag bietet präzise Bearbeitung mit minimalen Nebenzeiten

Kernstück des Vierspindlers MFZ 4-4W ist die 3-Achs-Einheit mit einteiligem Spindelkasten. Diese besteht aus einem stabilen Y-Konsolrahmen mit flachem Kreuzschlitten (X-Schlitten), auf dem hängend der Spindelkasten mit den vier wassergekühlten Motorspindeln angebracht ist. Hohe Steifigkeit und Genauigkeit werden durch den Gantry-Antrieb der vertikalen Y-Achse garantiert. Eine verschachtelte Führungsstruktur mit kurzen Führungsabständen gewährleistet einen optimalen Kraftfluss.

Die Verfahrwege betragen in X-Richtung 225 mm, in Y-Richtung 500 mm und bei der Z-Achse 450 mm. Dabei erreichen die X- und Y-Achse 0,8 g und die Z-Achse 1 g Beschleunigung und eine Eilganggeschwindigkeit von 60 m/min. Der Spindelabstand beträgt 3 x 225 mm. Die Spindeln erreichen eine Antriebsleistung von 20 kW und im S1-Betrieb ein Drehmoment von 72 Nm. Der Drehzahlbereich ist stufenlos von 50 bis 15.000 min-1 regelbar. Jede Spindel ist mit 20 Magazinplätzen für HSK-A63-Werkzeuge ausgestattet. Das Maschinenbett sorgt durch seine Hydropol®-Füllung für optimale Wärmeableitung und beste Schwingungsdämpfung, die gerade für die schwere Zerspanung erforderlich ist.

Die Werkstückträgereinheit besteht aus einer 180°-Schwenkachse für das hauptzeitparallele Beladen und Bearbeiten. Zwei horizontale 360°-Achsen dienen der Werkstückaufnahme. Optional ist das Bearbeitungszentrum auch mit B-Achsen ausrüstbar. Für die Spannvorrichtungen und ihre Überwachung stehen zehn Hydraulik- und Pneumatikkanäle zur Verfügung. Die Positionierung erfolgt über ein direktes Messsystem direkt auf der Schwenkachse. In den Linearachsen erfolgt die Positionserkennung über eigene absolute Messsysteme. Der hohe Ausrüstungsgrad, den die MFZ 4-4W bereits in der Standardausführung bietet, erlaubt eine exakte Investitionsplanung ohne versteckte Kosten.

In der MFZ-Baureihe werden zahlreiche modulare Baugruppen verwendet, die durch niedrige Ersatzteilvielfalt zu kurzen Lieferzeiten beitragen. Das Programm besteht aus zwei Baureihen, der MFZ4 und der MFZ6 jeweils in zwei-, drei- oder vierspindliger Ausführung. Sie zeichnen sich sämtlich durch ergonomische Bedienung und minimale Stückkosten und durch hauptzeitparalleles Beladen und Bearbeiten aus.

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