Der MIN e.V. erfindet sich neu

25. April 2019 - Varel Erfolgreiche Unternehmen stellen den Kundennutzen in den Fokus und haben die Fähigkeit sich neu zu erfinden, wenn neue Rahmenbedingungen entstehen. Seit der Gründung es MIN e.V. im Jahr 2010 hat sich viel in der Fertigung verändert. Um auf diese Veränderungen zu reagieren, wird der MIN e.V. sich in Zukunft auf die Prozesskette in der Fertigung anstatt nur noch auf die Zerspanung konzentrieren und dabei den Technologietransfer in marktfertige Lösungen vorantreiben.

Neue Struktur des MIN e.V.

Warum existiert mein Unternehmen? Wie kann ich meinem Kunden bestmöglich helfen? Jeder Unternehmer oder Geschäftsführer sollte sich regelmäßig diese Fragen stellen. Schließlich gibt es genügend Beispiele für ehemals erfolgreiche Organisationen, die nun nicht mehr existieren. Diese Unternehmen haben sich im Vergleich zu den erfolgreichen Zeiten nicht wirklich verschlechtert. Sie haben sich schlicht nicht verändert – der Kundennutzen jedoch schon. Langfristig erfolgreiche Unternehmen können sehr gut erklären warum sie existieren und wie sie ihren Kunden helfen. Die klare Formulierung des Warums hilft auch im B2B-Sektor, sich im Wettbewerb zu positionieren und den Kundennutzen zu testen.

Nun hat sich auch der MIN e.V. mit seinem eigenen Warum befasst. Seit der Gründung im Jahr 2010 hat sich die Produktionswelt deutlich verändert. So hat beispielsweise Airbus damals nur rund 500 Flugzeuge verkauft, heute sind es 800. Diese Steigerung erforderte viele Umbrüche in der Zulieferindustrie und zahlreiche Innovationen im Bereich der Fertigungstechnik. Im Gründungsjahr des MIN e.V. waren auch additive Fertigungsverfahren nicht auf dem heutigen Niveau. So kam zum Beispiel der Ultimaker, als günstiger 3D Drucker für den Haushalt, erst 2011 auf den Markt. Diese Veränderungsgeschwindigkeit wird weiter anhalten und ggf. noch steigen. Wir vom MIN e.V. sind der festen Überzeugung, dass Unternehmen Umbrüche dieser Art in einem Netzwerk besser bewältigen können als alleine. Die steigenden Mitgliedszahlen zeigen uns vom MIN e.V., dass es viele Unternehmen gibt, die diese Überzeugung teilen. Damit treffen wir mit unserem Warum den Nerv der Zeit.

Um jedoch für den Kunden einen höheren Nutzen zu generieren, haben wir unsere Ziele weiterentwickelt. In Zukunft beschleunigen wir vom MIN e.V. den Technologietransfer und sorgen dafür, dass Anwender ihre Probleme zielgerichtet gelöst bekommen. Dieses Ziel erreichen wir, in dem wir eine Matrixorganisation aufbauen und die gesamte Prozesskette für die Herstellung eines Bauteils betrachten. Hierbei wird spanende Fertigung einen sehr wichtigen Bestandteil bilden und durch weitere Technologien wie Additiv Manufacturing ergänzt. Diese breitere Betrachtungsweise erfordert auch die Umbenennung des Netzwerks hin zu Manufacturing Innovations Netzwerk.

Damit das Netzwerk entsprechend organisiert wird, wurde im MIN e.V. die Stelle des Geschäftsführers neu geschaffen und auch schon besetzt. Herr Dr.-Ing. Thomas Krawczyk ist seit Anfang des Jahres der Geschäftsführer des MIN e.V.. Unter seiner Führung wurden die neue Zielsetzung und Organisation des Netzwerks ausgearbeitet und von den Mitgliedern beschlossen. Nun werden die Änderungen auch operativ umgesetzt. Zeitgleich wird daran gearbeitet den Austausch zwischen den MIN e.V. Mitglieder zu steigern und neue Projekte zu initiieren. Diese Arbeit trägt schon Früchte, sodass wir demnächst von erfolgreich durchgeführten Technologietransferprojekten berichten können.

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