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Haimer bricht alle Rekorde

14. März 2012 - Igenhausen Die Haimer GmbH, führender Hersteller von hochpräzisen Werkzeugaufnahmen, Schrumpf- und Wuchtmaschinen, kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2011 mit rund 50 Prozent Umsatzwachstum zurückblicken. Der bisherige Rekord von 2008 wurde deutlich übertroffen. Für 2012 rechnet das Unternehmen mit einem etwas moderateren, allerdings noch zweistelligen Wachstum.

Andreas Haimer: „Bei all unseren Entwicklungen haben wir die Rationalisierungsmöglichkeiten unserer Kunden vor Augen.“

Die Haimer GmbH, Igenhausen, erzielte 2011 ein durchgängig starkes Ergebnis. Ob Schrumpfgeräte, Wuchtmaschinen, Werkzeughalter oder 3D-Taster – jede Produktsparte erreichte einen neuen Rekordabsatz. Auch alle Märkte – Asien, USA und Europa – konnten Umsatzsteigerungen verzeichnen. Andreas Haimer, Mitglied der Geschäftsleitung, lobt vor allem die Belegschaft: „Es ist all unseren Mitarbeitern zu verdanken, dass wir den Umsatz derart steigern konnten und die Lieferzeiten dennoch verträglich geblieben sind. Doch es ist jetzt höchste Zeit für eine räumliche Kapazitätserweiterung.“

Haimer beschäftigt weltweit über 270 Mitarbeiter, von denen über 220 am bayrischen Heimatstandort Igenhausen tätig sind. Dort sind die Zeichen auf Wachstum gestellt. Der europäische Marktführer für hochpräzise Werkzeugaufnahmen kann – nach behördlichen Verzögerungen – Anfang 2012 endlich mit der geplanten Kapazitätserweiterung beginnen. Die Produktionsfläche wird sich um über 50 Prozent erhöhen. Im gleichen Gebäude werden auch diverse Technikabteilungen untergebracht sein. Von der räumlichen Verlagerung profitieren ebenfalls Marketing und Vertrieb, die im Hauptgebäude aus dem Jahr 2004 untergebracht sind, und nun Verstärkung für weiteres Wachstum erhalten.

Neue Märkte im Visier
Ausbau ist auch auf internationaler Ebene angesagt. So hat Haimer eine Niederlassung in Seoul, Südkorea, gegründet. Das Joint Venture mit dem ehemaligen Vertriebspartner vor Ort soll die Asien-Aktivitäten stärken und das große Kundenpotential lokal bedienen. Gleiches gilt für ein neues Representative Office mit Technikzentrum in Jakarta, Indonesien, wo eigene Mitarbeiter versuchen, Anwender von der Qualität der Haimer-Produkte zu überzeugen. Außerdem hat Haimer vor kurzem ein neues Zentrallager in Hong Kong bezogen, um mit noch mehr Service und Liefergeschwindigkeit beim Kunden zu punkten. Andreas Haimer, verantwortlich für die internationalen Vetriebsniederlassungen, ist überzeugt: „Neue Märkte lassen sich nur mit eigenen, motivierten Mitarbeitern und direkter Präsenz erobern.“ Weitere Märkte im Visier der Haimer GmbH sind unter anderem Brasilien und Russland.

Qualitätsstandort Deutschland
Die Fertigung bleibt fest am Standort Deutschland, weil hier – laut Haimer – die Infrastruktur stimmt und durch den hohen Ausbildungsgrad der Mitarbeiter die Produkte in gewohnter Spitzenqualität hergestellt werden können. Neben den baulichen Erweiterungen investiert Haimer 2012 in neue Fertigungsmaschinen sowie in neugestaltete Showrooms. Sie orientieren sich am von Haimer entwickelten Tool Management System. Das Igenhausener Unternehmen übernimmt hierbei die komplette funktionelle Gestaltung von Arbeitsplätzen, die das Lagern, Montieren, Voreinstellen und Verwalten von Werkzeugen zum Mittelpunkt haben. Derart gestaltete Messestände haben sich bereits in den letzten beiden Jahren bewährt und dazu beigetragen, dass Haimer bereits rund 15 Tool Management Systeme verkaufen konnte. Andreas Haimer hält die streng kundenspezifische Anpassung für das Erfolgsgeheimnis: „Der Kunde erhält von uns einen Vorentwurf in 3D, der ihm genau zeigt, wie sein Arbeitsplatz aussehen wird. Bis hin zum Aufbau übernehmen wir den kompletten Service und stehen als Systempartner für den Kunden bereit.“

Erfolgreiche Messebeteiligungen
Haimer war in 2011 weltweit an über 90 Veranstaltungen davon 50 Messen und Ausstellungen beteiligt. Höhepunkt des vergangenen Messejahres war die EMO in Hannover, auf der zahlreiche Neuentwicklungen präsentiert wurden. Auf besonders großes Interesse stieß das Cool Flash-System, das in Schrumpfaufnahmen integriert werden kann, um das Werkzeug optimal zu kühlen. Es sorgt dafür, dass der Kühlschmierstoff nicht nur punktuell sondern ringförmig auf das Werkzeug geleitet wird. Damit bleibt das Kühlschmiermittel am Fräserschaft haften und gleitet dort – auch bei hohen Drehzahlen – als Film entlang zur Schneide.

Auch das Safe-Lock-Spannsystem zählt zu den Highlights des Programms. Mittlerweile haben führende Werkzeughersteller wie Kennametal, Sandvik Coromant, Walter, Widia, Emuge Franken und HAM Lizenzverträge mit Haimer abgeschlossen und bieten das für anspruchsvolle Hochleistungs-Fräsbearbeitungen (HPC/ HSC) prädestinierte Safe-Lock-System an. Diese Auszugsicherung für Schaftwerkzeuge vereint den Reib- und Formschluss und sorgt für optimale Prozesssicherheit, längere Werkzeugstandzeiten und höhere Produktivität.

Im kommenden Jahr 2012 wird Haimer ähnlich messe-aktiv sein wie bisher. In Deutschland konzentriert sich der Werkzeugspann-Spezialist auf die Metav, GrindTec, AMB und Euromold. Die wichtigsten Auslandsmessen sind für Haimer die IMTS in Chicago, die SIMTOS in Seoul und die JIMTOF in Tokio. In China nimmt Haimer sogar an sieben Veranstaltungen teil, von denen die CIMES in Peking die wichtigste ist.

Haimer finden Sie auf der GrindTec 2012 in Halle 7, Stand 7046.

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