Im Fokus: Digitalisierungserfolge in der Fertigung

06. Dezember 2018 - Tübingen „Die Software-Lösungen für Werkzeugdatenmanagement von TDM Systems sind ein zentraler Baustein für eine erfolgreiche digitale Fertigung“, betonte Geschäftsführer Dietmar Bohn auf dem diesjährigen TDM User Day. Die Tübinger Werkzeugdatenspezialisten gaben den mehr als 90 Teilnehmern des Kundenevents eine Vorschau auf die Weiterentwicklung des Produktportfolios, das insbesondere auch kleinen Firmen bei der Digitalisierung helfen wird. Darüber hinaus zeigten mehrere Kunden von TDM Systems, wie sie durch den Einsatz der TDM Lösungen ihre Produktivität steigern konnten.

Am TDM User Day 2018, zu Gast bei DECKEL MAHO in Pfronten, nahmen mehr als 90 TDM Anwender teil.

„Wir befinden uns in einem positiven Wandel. Jeden Tag passiert etwas Neues und wir bewegen uns weiter“, zeigte sich Eugen Bollinger, Vertriebsleiter bei TDM Systems, begeistert. Rückenwind für die Weiterentwicklung des Unternehmens und des Produktportfolios komme dabei sowohl von Dietmar Bohn, dem neuen Geschäftsführer von TDM Systems, als auch vom Mutterkonzern SANDVIK.

Denn TDM Systems gehört zur im Sommer neu gegründeten Unit AMT (Applied Manufacturing Technologies) von SANDVIK – das bedeutet laut Bohn „für die TDM Anwender nicht nur Investitionssicherheit, sondern auch die Gewissheit, dass wir dank der zur Verfügung stehenden Ressourcen unsere Lösungen jetzt noch schneller und intensiver in ihrem Sinne weiterentwickeln werden.“

Neue Produkte für mehr Produktivität
Für Bohn, der die Erfahrungen von Hunderten von TDM Systems-Kunden im Blick hat, steht fest: „Das Tool Lifecycle Management von Schneidwerkzeugen und Daten von Schneidwerkzeugen steigern die Produktivität der Fertigung erheblich.“

Um noch mehr Unternehmen, vor allem auch kleinen Produktionsstätten, den Einstieg in die Automatisierung und damit die Steigerung ihrer Produktivität zu ermöglichen, erweitert TDM Systems sein Lösungsportfolio: Neben den ganzheitlichen TLM-Lösungen TDM 2018 und TDM Global Line 2018 stehen 2019 die neuen Einstiegslösungen TDM Cloud for Job Shops und TDM Cloud Line im Fokus sowie Tool Data Services, Integration und Beratung.

Aus der Praxis für die Praxis
Welche Vorteile TDM Lösungen heute bereits generieren, veranschaulichten zum einen die Experten von TDM Systems. Sie stellten beispielsweise das neue Look & Feel sowie weiterentwickelte Features von TDM Global Line vor. Zudem gaben sie ganz konkrete Tipps und Tricks für die tägliche Arbeit. Zum anderen berichteten auch Anwender, welchen Stellenwert das Werkzeugdatenmanagement mit TDM in ihrer Fertigung bereits einnimmt.

Den Anfang machte der Gastgeber des diesjährigen TDM User Day, die DMG MORI Software Solutions GmbH mit Sitz in Pfronten. Geschäftsführer der DMG MORI Software Solutions Dr. Tommy Kuhn hob die Bedeutung von Digitalisierung in der Fertigung hervor, dem DMG MORI unter dem Schlagwort „Integrated Digitization“ mit ganzheitlichen Digitalisierungslösungen Rechnung trägt.

Kuhn betonte außerdem die Entwicklungspartnerschaft mit TDM Systems im Bereich Digital Tooling. Die entsprechende App ist in CELOS, der einheitlichen Bedieneroberfläche für alle DMG MORI Maschinen, integriert. Über den praktischen Einsatz von TDM, beispielsweise im DMG MORI Produktionswerk in Seebach, wo die gesamte Prozesskette damit abgebildet wird, referierte Harald Hoofs von der DMG MORI Software Solutions GmbH. „Dank TDM konnten wir den Bestand an Komplettwerkzeugen von über 10.000 auf 6.500 Stück reduzieren.“

Über weitere Erfolgsgeschichten aus der TDM Praxis berichteten Ralf Behnke von der Bosch Rexroth AG, deren Bereich Lineartechnik die Fertigungsplanung mit TDM optimiert hat; Konstantinos Bountolas, bei der Walter AG verantwortlich für Product Data Solutions, verbesserte gemeinsam mit TDM Systems die Datenqualität von über 40.000 Standardartikeln für den Walter Katalog; Udo Weber von Haimer Microset, schlug schließlich den Bogen von TDM zu DMG MORI, indem er aufzeigte, wie durch die Verbindung zu TDM die Werkzeugdaten für die Voreinstellung direkt an die Maschine übertragen werden.

Über den Tag hinweg hatte Weber zudem eine für alle beteiligten Unternehmen charakteristische Beobachtung gemacht: „Industrie 4.0 steht heute zwar über der Agenda, der Begriff ist aber bei keinem der vielen Referenten gefallen. Meine Erklärung dafür: Wir machen Digitalisierung alle schon seit Jahren, und jetzt hat es eben einen Namen.“

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