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Stahlkontor GmbH & Co. KG

Kurzprofil

Wenn es hart auf hart kommt

Überall dort, wo höchste Zuverlässigkeit auch unter extremster Beanspruchung gefordert ist, kommen die anspruchsvollen Konstruktionsteile und Baugruppen der Firma Stahlkontor zum Einsatz. Nach speziellen Vorgaben der Kunden fertigt das Unternehmen mit Sitz in Hagen Komponenten aus hochfesten Stählen, aus metallischen Werkstoffen und Nichteisenmetallen wie Aluminium, Titan und deren Legierungen. In seiner über 100-jährigen Firmengeschichte hat sich Stahlkontor vom reinen Handelshaus zu einem global agierenden und international führenden Unternehmen der Projektierung und Abwicklung komplexer Aufgabenstellungen entwickelt.

Die Wurzeln von Stahlkontor reichen bis ins Jahr 1908 zurück, als das Unternehmen in der Tradition der westfälischen Eisen- und Stahlindustrie in Hagen-Haspe als reines Handelshaus gegründet wurde. Die Firma Stahlkontor entstand im Jahr 1951 durch die Ausgründung des Bereichs Stahlhandel und -export der Stahlwerke Hagen AG durch einen ihrer früheren Vorstände, Heinrich Wiedow.

Im Jahr 1969 erwarben Georg Schmitz (mit der Firma Schwarze KG) und Erich Kramer über die Schmitz Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH die GmbH-Anteile des Stahlkontors, verlagerten den Schwerpunkt auf die Be- und Verarbeitung von Stählen und investierten in eigene Bearbeitungsanlagen. Mitte der 80er-Jahre wurden die ersten Laser- und Wasserstrahlanlagen in Betrieb genommen. Seit den frühen 1990er-Jahren entwickelte sich Stahlkontor mehr und mehr zum Auftragsfertiger mit der Spezialisierung auf den Einsatz moderner Trennverfahren. Seit den 1990er-Jahren gilt Stahlkontor als Spezialist für das Schneiden von hochfesten und hochharten Stählen nach Kundenzeichnungen.

„Wir sind ein technologisch innovatives Unternehmen, das in der Lage ist, auch komplexe Aufgabenstellungen erfolgreich zu lösen. Dabei garantieren wir marktgerechte Preise, höchste Qualität und zuverlässige Liefertreue. Das schätzen unsere nationalen und internationalen Kunden und Partner“, erklärt Geschäftsführer Heiko Drawe. Dank langjähriger Erfahrung und technischer Kompetenz, eines hochmodernen Maschinenparks und des Einsatzes leistungsfähiger Programmier- und Konstruktionssoftware zählt Stahlkontor heute zu den international führenden Auftragsfertigern und gilt als kompetenter Ansprechpartner im militärischen und zivilen Bereich sowie insbesondere auch für die Luftfahrtindustrie. Allein für einen Kunden des Geschäftsbereichs Luftfahrtindustrie liefert Stahlkontor monatlich rund 65.000 Bauteile. Aber auch außergewöhnliche Fassaden imposanter Gebäude wie z. B. The Gherkin in London oder das Intercontinental in Davos tragen die exklusive Handschrift von Stahlkontor. „Als fachlich versierter Engineering-Partner sind wir auch im wehrtechnischen Bereich bei sämtlichen europäischen Neubauprojekten bereits in der Entwicklungsphase gefragt“, berichtet Drawe.

Aktuell gliedert sich Stahlkontor in drei Geschäftsbereiche: Aviation, Defense und Industry. Dabei reicht das Leistungsspektrum von der Machbarkeitsanalyse über die Definition des Materialzuschnitts bis hin zur kompletten Projektbegleitung. Stahlkontor beweist seine außerordentliche Leistungsfähigkeit beim Schneiden, Fräsen, Schweißen und Sonderschweißverfahren sowie Kaltumformen von hochfest vergüteten Stählen und ist mit seinen Kapazitäten in der Lage, auch große Serien zu fertigen. Mechanische Bearbeitungen, Schweißen und Oberflächenbehandlungen ermöglichen die Erstellung einbaufähiger oder weiterverarbeitungsfähiger Bauteile und Baugruppen.

Um die Marktposition von Stahlkontor weiter zu festigen, leistet die Geschäftsführung mit umfassenden Investitionen in moderne Fertigungstechnologien einen strategischen Beitrag zur Erhöhung der Wertschöpfungstiefe. „Dank des Engagements unserer mehr als 200 qualifizierten Mitarbeiter und unserer Innovationsbereitschaft erweitern wir kontinuierlich unsere Kapazitäten, erhöhen somit unsere Flexibilität und verbessern unsere von den Kunden geschätzte Lieferterminperformance“, betont Heiko Drawe. Zur weiteren Optimierung der Prozesskette sollen künftig auch Pulver-basierende 3D-Drucker den Bereich der additiven Fertigung ergänzen, um Strukturelemente aus Titanlegierungen für die Luftfahrt in einer integrierten Prozesskette herzustellen. So beschreitet Stahlkontor zukunftsorientiert den Weg zur Industrie 4.0, zur intelligenten, nachhaltigen und flexiblen Produktion.

Durch ein strenges und umfassendes Qualitätsmanagement stellt das mehrfach zertifizierte Unternehmen die Zuverlässigkeit aller Fertigungsprozesse und die hochwertige Qualität der Bauteile sicher, die auch unter extremen Bedingungen durch hervorragende Belastungseigenschaften überzeugen – immer dann, wenn es hart auf hart kommt.

Anschrift

Stahlkontor GmbH & Co. KG
Preußerstr. 28
58135 Hagen
Telefon: Voice +49 2331 9030-15

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